/ Franz Hofmeier:
Im Maschinenraum des Ersten Weltkriegs
Eine Spurensuche in Ingolstadt
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Der Erste Weltkrieg hatte nicht nur Auswirkungen auf die große Politik oder auf die Soldaten an der Front, sondern veränderte grundlegend das Leben jedes Einzelnen. Im Museum des Ersten Weltkriegs im Reduit Tilly informieren zahlreiche originale Objekte und anschauliche Darstellungen über Ursachen und Verlauf dieses Krieges, über das Leben an der Front sowie über den Kriegsalltag in der Heimat. Es gibt in Ingolstadt aber auch viele weitere Orte, die mit dem Ersten Weltkrieg und seinen Folgen für die dort lebenden Menschen in enger Beziehung stehen. Dieser Band verbindet das Museum mit dem Stadtraum. Auf einem Rundgang führt es Jugendliche zu Objekten und Orten und hilft ihnen, sich ein Bild über das Leben in Ingolstadt während des Ersten Weltkriegs zu machen. Der 80 Seiten umfassende, stark bebilderte Band ist für 8,80 € an der Museumskasse erhältlich.
/ Franz Hofmeier:
Der Erste Weltkrieg
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Die Kriegsjahre 1914 bis 1918 haben Spuren hinterlassen und waren Keimzelle für nachfolgende, größtenteils problematische Entwicklungen.
Der Autor Franz Hofmeier zeigt entlang der Ausstellung des Bayerischen Armeemuseums zum Ersten Weltkrieg eindrücklich, was der Krieg für die Bevölkerung - zu Hause und an der Front - bedeutete: Dazu gehören das Leid der Opfer, Hunger und Not sowie die technischen Neuerungen. Anhand von narrativen und bildlichen Beispielen erfahren junge Leser und Leserinnen Wichtiges über den bis dahin beispiellosen Schrecken des Krieges und wie er bis heute unser Leben beeinflusst.
Der über 100 Seiten umfassende, stark bebilderte Band ist für 5 € an der Museumskasse erhältlich.
/ Wilhelm Heiders Erster Weltkrieg.
Aufzeichnungen aus Feldzug und Lazarett.
Herausgegeben von Dieter Storz
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2013 erfuhr das Bayerische Armeemuseum, dass sich die handschriftlichen Aufzeichnungen eines gewissen Wilhelm Heider, der am Ersten Weltkrieg teilgenommen hatte, in Familienbesitz erhalten haben. Bei der Lektüre zeigte sich, dass hier ein hochinteressantes Dokument vorliegt.
Wilhelm Heider aus dem oberbayerischen Pörnbach zog 1914 mit einem bayerischen Feldartillerie-Regiment in den Krieg. Schon nach wenigen Wochen wurde er schwer verwundet und kam nach Ingolstadt ins Lazarett. Dort musste er fast zwei Jahre bleiben. Sein damals niedergeschriebener Bericht vermittelt einzigartige Einblicke in die Atmosphäre des Kriegsbeginns und das Innenleben eines Militärlazaretts aus der Sicht eines Patienten.
Das 120seitige, bebilderte Taschenbuch ist für 14,95 € an der Museumskasse erhältlich.
/ Dieter Storz: Der Große Krieg.
100 Objekte aus dem Bayerischen Armeemuseum
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Das Bayerische Armeemuseum besitzt eine der größten und vielseitigsten Ausstellungen zum Ersten Weltkrieg. Von über 1.500 Exponaten wurden 100 für diesen Band ausgesucht und mit kurzen, sachkundigen Texten erläutert. Zahlreiche bisher unveröffentlichte Aufnahmen aus der Fotosammlung des Museums zeigen die ausgewählten Stücke in ihrer damaligen Verwendung. So entsteht ein facettenreiches Bild nicht nur der Gegenstände, sondern auch der Menschen, die mit ihnen den Krieg führen und ertragen mussten. Nicht die groÃčen Ereignisse stehen im Mittelpunkt der Auswahl, sondern das konkrete Detail: ein alltäglicher Ausrüstungsgegenstand des Soldaten, eine Zeitungsmeldung oder die Geschichte, die sich mit einem Exponat und eben nur mit diesem verbindet.
Immer wieder sind es einzelne Menschen, die in den Dingen und Bildern in den Blick geraten: mit ihrem Namen, ihren Worten, ihren Erlebnissen, ihrem Schicksal oder mit ihrem Gesicht.
Erhältlich für 22,95 € im Buchhandel und an der Museumskasse.
28. Juni 2014 bis 2019 / "Dieser Stellungs- und Festungskrieg ist fürchterlich".
Kriegsbeginn 1914
Sonderausstellung im Museum des Ersten Weltkriegs (Reduit Tilly)
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Die bayerische Armee behielt auch im 1871 gegründeten Deutschen Reich ihre organisatorische Eigenständigkeit. In den ersten Wochen des Ersten Weltkriegs kam sie nahezu geschlossen in Lothringen und in den Vogesen zum Einsatz. Im weiteren Verlauf des Krieges wurde sie auf verschiedene Frontabschnitte verteilt. Die Schlacht in Lothringen im August und September 1914 war die letzte Schlacht, in der die Verbände der bayerischen Armee gemeinsam kämpften. Sie erlitten dort enorme Verluste, so dass sich der blutige Ernst dieses Krieges in kurzer Zeit dem ganzen Land mitteilte. Dies ist für das Bayerische Armeemuseum Anlass, den Ausbruch des Ersten Weltkriegs aus bayerischer Perspektive in einer Ausstellung zu beleuchten.
Öffnungszeiten:
Di-Fr 9.00 bis 17.30 Uhr
Sa-So 10.00 bis 17.30 Uhr
Eintrittspreise:
3,50 €; ermäßigt 3,00 €
So 1,00 €
/ Wilhelm Michael Schneider:
Infantrist Perhobstler.
Mit bayerischen Divisionen im Weltkrieg
Neu herausgegeben von Dieter Storz
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Zehn Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs erlebten Romane, die sich mit dem Kriegserlebnis befassten, einen wahren Boom. Eines der Bücher, die damals erschienen, war Wilhelm Michael Schneiders "Infantrist Perhobstler". Sein Untertitel kündigte die autobiographische Schilderung eines Soldatenschicksals an: "Mit bayerischen Divisionen im Weltkrieg." Und wirklich, der Roman ist keine fiktive Erzählung. Recherchen in der militärgeschichtlichen Literatur und im Bayerischen Kriegsarchiv zeigten, dass der Ich-Erzähler, der sich "Perhobstler" nennt, die tatsächliche Kriegslaufbahn des Autors beschreibt.
Die emotionale Plausibilität des Berichts, seine plastische und lebhafte Sprache und die dokumentarische Qualität des Werks sind Anlass, diesen Text im Gedenkjahr 2014 erneut herauszugeben. Dem Band sind zahlreiche Fotografien und Dokumente aus dem Bayerischen Armeemuseum, dem Bayerischen Kriegsarchiv und nicht zuletzt aus dem Nachlass Schneiders beigegeben.
Der bebilderte Band mit 398 Seiten ist für 29,90 € an der Museumskasse erhältlich.
18. Mai 2017 bis 2020 / Verheizt - vergöttert - verführt
Die deutsche Gebirgstruppe 1915 bis 1939
Sonderausstellung im Museum des Ersten Weltkriegs (Reduit Tilly)
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Die Ausstellung schließt chronologisch an die vorausgehende Gebirgstruppen-Ausstellung an. Der gewählte Zeitraum umfasst die Jahre von 1915 bis 1939. Während des Ersten Weltkriegs wurde wurde das Deutsche Alpenkorps 1915 aus den Dolomiten an andere Frontlinien verlegt und war unter anderem bei Verdun und in Rumänien im Einsatz. Zwischen den Kriegen trainierte die Reichswehr auch den Gebirgskampf, obwohl Deutschland aufgrund des Versailler Vertrages eine eigene Gebirgstruppe verboten war. In den 1930er Jahren integrierte man die Gebirgstruppe schließlich in die Wehrmacht. Viele ehemalige und aktive Soldaten begrüßten die Wiederaufrüstung freudig und ließen sich vom nationalsozialistischen Regime verführen.
Die Ausstellung widmet sich verschiedenen Aspekten der Geschichte dieser Einheiten, die sich nicht in die übliche Periodisierung einbinden lassen. Somit ist der vielleicht ungewöhnliche Zeitrahmen von 1915 bis 1939 bewusst gewählt.
Öffnungszeiten: Di-Fr 9.00 bis 17.30 Uhr
Sa-So 10.00 bis 17.30 Uhr
Eintrittspreise:
3,50 €; ermäßigt 3,00 €
So 1,00 €